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SEO-Techniken oder „Wie werde ich die Nummer 1 bei Google?“

80% aller Besuche auf Webseiten starten in einer Suchmaschine. Kein Wunder also, dass Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, in aller Munde ist. Mit den richtigen SEO-Techniken sorgst Du für mehr Traffic auf Deiner Website. Mehr Traffic gleich mehr Kunden und mehr Kunden bedeuten mehr Umsatz. Klingt großartig? Ist es auch! Aber wer kennt sich im Dschungel der Suchmaschinenoptimierung noch aus? Wir haben für euch sinnvolle Tipps und Tricks zur Optimierung Eurer Website zusammengefasst.

Aber was ist eigentlich dieses SEO?

„Search Engine Optimization“, kurz SEO kommt aus dem Englischen und ist auch hierzulande die Abkürzung für Suchmaschinenoptimierung. Da der häufigste Weg auf eine Website der über Suchmaschinen wie zum Beispiel Google ist, ist eine gute Suchmaschinenoptimierung unabdingbar. Sie sorgt dafür, dass Deine Website möglichst weit oben im Google Ranking zu finden ist.

Warum ist das wichtig?

Die meisten User geben sich gar nicht erst die Mühe, nach ihrer Suche bei Google noch eine Seite weiter zu klicken und selbst die unteren 25% der Links auf der ersten Seite werden nicht mehr angeklickt. Du siehst also, die hinteren Plätze bringen nichts. Aber wie kommst Du auf die begehrten ersten Plätze?

Der Google Algorithmus

Google hat früh einen komplexen und sich regelmäßig ändernden Algorithmus entwickelt, der dafür sorgen soll, dass Dir in der Suche nur die, für Deine Suchanfrage relevanten Informationen angezeigt werden. Schließlich wissen auch die Macher von Google, wie wichtig es ist, den Sucherfolg für den Nutzer so befriedigend und schnell wie möglich zu gestalten).2016 hat Google einen neuen Algorithmus herausgebracht und auch dieser wird regelmäßig aktualisiert, so dass auch die Programmierung Deiner Website immer auf dem neuesten Stand bleiben sollte, um vom Google Algorithmus für relevant gehalten zu werden. Getreu dem Motto „Das Internet steht niemals still.“

Zielgruppen Analyse ist alles

Die Aufgabe einer für Suchmaschinen relevanten Website ist es die Bedürfnisse der Nutzer befriedigen. Um hier erfolgreich zu sein, musst Du Deine Nutzer erst einmal besser kennenlernen und ihre Bedürfnisse verstehen. Hier ist es hilfreich, sich zu Beginn mit einigen Fragen zu beschäftigen: Ist Deine Seite für die Zielgruppe relevant, sprich ist genau der Inhalt zu finden, für den die Seite steht? Findet der User bei Dir, wonach er sucht? Verweilt er länger auf der Seite, oder springt er gleich wieder ab? Gelingt eine Etablierung Deiner Seite bei Deiner Zielgruppe?

Die zwei großen Bereiche: Onpage-Optimierung und Offpage-Optimierung

Um dieses große Thema etwas übersichtlicher zu gestalten, kann man die verschiedenen SEO-Techniken in zwei Bereiche aufteilen: Onpage-Optimierung und Offpage-Optimierung. Bei der Onpage-Optimierung geht es darum, die Inhalte Deiner Website so anzupassen, dass sie Deinen Usern den optimalen Mehrwert bieten. Das große Stichwort hier sind „Keywords“. Außerdem sind technische Aspekte wie der Mobile Page Speed ein Teil der Onpage-Optimierung. Bei der Offpage-Optimierung geht es hauptsächlich um Backlinks, also Links die von anderen Seiten auf Deine verlinken.

Onpage-SEO – Geht es hier nur um Keywords oder steckt doch mehr dahinter?

„Content, Content, Content“ sagt der SEO Experte. Das Ziel Deiner Website sollte sein, dem User einzigartige, qualitativ hochwertige, und selbstverständlich themenrelevante Inhalte zu bieten, den sogenannten Unique Content. Copy/Paste von anderen Seiten oder doppelte Inhalte werden von Suchmaschinen erkannt und gar nicht gerne gesehen. Natürlich ist das Nutzen von Keywords unumgänglich, aber man sollte auch Synonyme verwenden. Das gefällt Google und dem User, denn Texte, die von Keywords überschwemmt wurden, lassen sich nicht mehr besonders gut lesen.

Google SEOWas sind eigentlich diese Keywords?

Keywords, oder auch Schlagwörter, zu bestimmten Themen oder Themenbereichen sind die Begriffe, die von Internetnutzern in Suchmaschinen eingegeben werden, auf der Suche nach Informationen. Logisch, dass es sinnvoll ist, diese Begriffe auch auf der eigenen Website einzubinden und somit dem Google-Bot die Möglichkeit zu geben, Deine Seite zu finden, für relevant zu befinden und dem User möglichst weit oben anzuzeigen.

Keyword Dichte

Je öfter ein Keyword auf einer Seite benutzt wird, desto besser erkennt die Suchmaschine die Relevanz zur Suchanfrage. Besonders wichtig ist, dass Dein Keyword auch in der Überschrift zu finden ist. Aber Vorsicht! Zu viele Schlagwörter in zu wenig Text, sogenanntes Keyword Stuffing, können sogar zu Strafen Durch Google führen. Also schreibt am besten einen gut zu lesenden Text und nutzt Keywords nur, wenn sie inhaltlich in den Text passen. Das Stichwort hier ist Keyword Dichte – diese muss an die Textlänge angepasst sein. Wenn Dein Text natürlich klingt, erkennt die Suchmaschine auch die Synonyme zu Deinen Schlagwörtern und Deine Seite steigt im Ranking.

Hilfreiche Tools zur Keyword Recherche

Wenn Ihr unsicher seid, was die passenden Keywords für Eure Website sind, könnt Ihr verschiedene, kostenlose Online Tools nutzen, wie zum Beispiel:
https://www.sistrix.de/
https://www.keyword-tools.org/
https://answerthepublic.com/

Eine gute Struktur ist die halbe Miete

Natürlich ist es längst nicht mehr ausreichend, nur die Inhalte Deiner Website zu optimieren. Auch die inhaltliche Struktur Deiner Texte sollte übersichtlich und ansprechend sein. Das Lesen muss dem User Spaß machen. Das Nutzen von Titeln, Zwischenüberschriften, Absätze und Listen hilft dabei, die Lesbarkeit der Texte auf Deiner Seite zu verbessern:

  1. Artikel sollten mindestens 1.890 Wörter enthalten.
  2. Ein sinnvolles Inhaltsverzeichnis sorgt für weitere Struktur.
  3. Die H1 Überschrift sollte passende Keywords enthalten.
  4. Die Artikel sollten mit Zwischenüberschriften (H2, H3…) gespickt sein.
  5. Schreib an den besten kürzeren Absätzen und kürzere Sätze.
  6. Die Schriftgröße sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein.
  7. Für eine gute Lesbarkeit sollte sich der Text gut vom Hintergrund abheben und der Zeilenabstand ausreichend groß sein.
  8. Am besten setzt Du Absätze, um Aussagen hervorzuheben und nicht Fett- oder Kursiv-Schrift.
  9. Füge zwischendurch nummerierte Aufzählungen und Tabellen ein.
  10. Videos, Bilder, und Audio-Dateien beleben Deinen Artikel.

Ja, auch interne Links brauchen Struktur!

Ebenso wie der geschriebene Text, muss auch die Linkstruktur Deiner Seite logisch aufgebaut sein. Gerade interne Links helfen dem User und Google, sich auf Deiner Website zurecht zu finden. Bei der Navigation auf Deiner Seite kommt es besonders darauf an, die Klick-Pfad-Länge kurz zu halten, maximal 4 Ebenen werden empfohlen, damit die Usability nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Ein Klick-Pfad oder auch Klick-Path gibt in chronologischer Reihenfolge an, welche Seiten bzw. Unterseiten einer Webseite von einem Nutzer aufgesucht wurden. Er zeigt den Weg, den der User genommen hat, um ans gewünschte Ziel zu gelangen.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte 

Neben gut geschriebenen Texten leben Internetseiten von Grafiken, Bildern und Videos. Aber, Suchmaschinen können den Text in Grafiken und Bildern nicht lesen, also ist es essentiell, dass der Dateiname, der Titel und der beschreibende Text des Multimedia Contents ebenfalls mit Keywords gespickt ist.

Meta was?

SEO Bild

Suchmaschinen und Webbrowser lesen sogenannte Meta-Daten oder auch Meta-Tags aus. Das sind laut Wikipedia strukturierte Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten. Bei der Suchmaschinenoptimierung bezeichnet man damit den in der Suchmaschinenliste angezeigten Titel einer Website und den darunter stehenden, kurzen Informationstext. Und jeder weiß, wie wichtig diese kurzen Texte in der Übersicht bei Google sind. Schließlich entschiedet der User nur anhand dieser kleinen Ausschnitte, ob er klickt oder nicht. Aus diesem Grund sind ein prägnanter Titel und eine informative Beschreibung der Seite für die Onpage-Optimierung nicht wegzudenken.

Mobile Page Speed oder 3 Sekunden sind zu langsam

Auch die Ladezeit mobiler Seiten (Mobile Page Speed) ist ein großer Bestandteil der SEO Techniken, denn seit dem letzten Google Update sie einer der wichtigsten Faktoren für ein hohes Google Ranking. Warum das so ist, liegt auf der Hand. Googles Ziel ist es, den User schnellstmöglich mit den gesuchten Informationen zu versorgen. Eine Website, die schnell lädt, bietet dem Internetnutzer hier also einen großen Mehrwert und das ist für Google ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Aktuelle Studien zeigen außerdem, dass 53% aller User eine Website wieder verlassen, wenn das Laden der Seite länger als drei Sekunden dauert. Langsame Websites verkaufen außerdem wesentlich schlechter und die Anzahl, der vom Kunden angesehenen Seiten verringert sich deutlich.

Schon länger ist der Page Speed bei Desktop-Varianten ein Rankingfaktor. Da die Nutzung von Suchmaschinen aber immer häufiger über mobile Endgeräte erfolgt, war es eine logische Konsequenz, den Mobilen Page Speed als Rankingfaktor dazu zu nehmen.

Schneller, schneller, schneller!

Ganz klar ist, den Mobile Page Speed zu ignorieren, ist grob fahrlässig. Für Google zählt jede Sekunde. Folgende Tipps helfen Dir, Deinen Onlineshop in Sachen Mobil Page Speed nach vorne zu bringen.

  • Kennst Du den Mobilen Page Speed Deiner Website? Es gibt diverse Tools zur Analyse der Ladegeschwindigkeit mobiler Webseiten. Mit einem Geschwindigkeitsvergleich kannst Du außerdem die Ladegeschwindigkeit von verschiedenen Websites messen.
  • Diesen Geschwindigkeitsvergleich kannst Du gleich nutzen, um Deine Konkurrenz genauer unter die Lupe zu nehmen. So erfährst Du, welche Websites in Sachen Ladezeiten auf dem Siegertreppchen stehen und ihren Usern eine schnelle mobile Webseite bieten. Schau Dir genau an, was diese Unternehmen anders machen als Du und profitiere davon für Dein Unternehmen.
  • Mach Dir bewusst, wieviel Umsatz Du durch langsame Ladezeiten verlierst.
  • Da die meisten User von einer Website erwarten, dass diese innerhalb von drei geladen ist, sollte das Dein minimales Ziel bei der Optimierung des Mobile Page Speeds sein.
  • Neue Technologien wie Accelerated Mobile Pages (AMP) haben das Ziel, das Internet für alle User besser zu machen. Dank der Nutzung des AMP-Standards haben Websites eine Ladezeit von einer halben Sekunde. Dieses Tempo führt selbstverständlich zu mehr Usability und somit auch zu mehr Umsatz. Vielleicht ist der AMP-Standard auch was für Deine Website?
  • Es gibt außerdem eine große Anzahl an Tools, die Deine Website analysieren und Dir aufzeigen, wo Du Deine Website optimieren solltest, um die Ladezeiten zu verkürzen. Auch Google selber bietet ein solches Tool an: https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/feature/testmysite/
  • Natürlich ist es unabdingbar am Ball zu bleiben. Du solltest regelmäßig Deine Fortschritte messen und Deine Website im Zweifel immer weiter optimieren. Sie es als langfristiges Projekt, dass Dein Unternehmen zum Erfolg führt.
  • Pass auf, dass Deine Website sicher ist. Sollte sie nicht dem von Google gewünschten Sicherheitsstandard durch HTTPS-Verschlüsselung entsprechen, wird sie als unsicher ausgewiesen, was natürlich die Ladezeiten verlangsamt und beim User ein ungutes Gefühl hinterlässt.

Läuft alles rund?

Natürlich gefällt es Google und den anderen Suchmaschinen gar nicht, wenn auf Deiner Website nicht alles funktioniert. Fehler im Quellcode, Ausfälle der Seite oder zu lange Ladezeiten sollten behoben werden, wenn Du im Ranking weiter oben stehen möchtest.

Da war ja noch was – Die Offpage-Optimierung

Bei der Offpage-Optimierung geht es um Methoden, die sich nur indirekt auf Deine Website beziehen. Erwähnungen auf anderen Websites oder in Sozialen Medien und Backlinks auf Deine Seite bieten einen großen Mehrwert, denn wenn eine andere Seite auf Deine Website verlinkt, steigert das die Relevanz Deiner Seite und somit Deine Webreputation. Zur Erinnerung, Deine Webreputation ist ein wichtiger Faktor für den Platz Deiner Website im Ranking der Suchmaschinen.

Backlinks generieren

Je mehr Backlinks es auf Deiner Website gibt, desto besser wird sie von Google bewertet. Warum ist das so? Weil sie die “Autorität” Deiner Seite unterstützen. Beim Aufbau von Backlinks, dem sogenannte Linkbuilding solltest Du nicht kopflos vorgehen. Überleg‘ Dir gut, mit welchen Websites aus Deinem Bereich Du kooperieren möchtest. Natürlich kannst Du die Betreiber der Webseiten direkt anschreiben, vor allem, wenn Ihr Euch schon kennt. Falls nicht, ist der Trick hier, erst einmal den anderen etwas Gutes zu tun. Einfach fremde Seitenbetreiber anzuschreiben und um Backlinks zu betteln, kommt häufig nicht gut an.

Folgende Strategien haben sich für ein erfolgreiches Linkbuilding bewährt:

  • Verlinke zu passendem Content
  • Teil Seiten mit passendem oder interessantem Content über Deinen Facebook oder Twitter Account
  • Kommentiere in Blogs oder Social Media aus Deinem Bereich mit sinnvollen Tipps und Anregungen. Aber Achtung, Spam ist hier unerwünscht!
  • Biete Gastartikelplätze an oder werde selber Gastauthor
  • Frag themennahe Blogger, ob Du sie interviewen darfst oder umgekeht
  • Schreib Zusammenstellungen der besten Websites in Deiner Nische

Auch Bilder können Backlinks generieren

Mit einem kostenlosen Online Tool wie zum Beispiel https://www.pixsy.com/ kannst du herausfinden, ob die Bilder, die du auf deiner Website nutzt und an denen du die Bildrechte hältst, auch von anderen Seiten genutzt werden. Einmal gefunden, kannst du die Betreiber der Seite anschreiben und höflich deine Tantiemen einfordern – natürlich in Form eines Backlinks.

Social Signals

Hier geht es um alles, was in den sozialen Medien passiert. Likes, Kommentare, Shares… all das sind positive Reaktionen auf den Inhalt Deiner Website. Inwiefern diese Reaktionen „Social Signals“ eine Auswirkung auf Dein Suchmaschinen-Ranking haben, ist nicht eindeutig zu beurteilen. Sicher ist aber, dass diese Interaktionen für mehr Traffic auf Deiner Seite sorgen.

SEO VorteileVor- und Nachteile von SEO

Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt. Auch die Suchmaschinenoptimierung hat ihre Vor- und Nachteile.

Ganz oben auf der Liste der Vorteile der Suchmaschinenoptimierung steht natürlich das sehr gute Kosten-Nutzen-Verhältnis. Ein gutes Ranking ist immer das Ergebnis einer guten Optimierung und Durch kein Geld der Welt zu erkaufen. Allerdings darfst Du nicht vergessen, dass Du dafür einen hohen Arbeitsaufwand hast und daDurch entstehen natürlich auch Kosten. Hat Google aber einmal erkannt, dass Deine Seite gut besucht ist, ist es leichter, sich eine gute Online-Reputation aufzubauen.

Mit Hilfe gängiger SEO-Analyse Tools kannst Du neben der eigenen auch die Websites der Konkurrenz genauestens unter die Lupe nehmen. Was machen, die Mitbewerber, die bei der Google-Suchanfrage höher gelistet sind, besonders gut? Diese Tricks können dann leicht auf die eigene Online-Präsenz übernommen werden.

Ein Algorithmus-Update und schon fängt alles wieder von vorne an

Wie anfangs bereits erwähnt, ändert Google seinen Algorithmus regelmäßig. Sobald Du die Suchmaschinenoptimierung schleifen lässt, kann es auch im Ranking schnell nach unten gehen. Man ist also in gewisser Weise von Google abhängig. Der Aufbau einer sehr guten Online-Reputaion kann unter Umständen etwas länger dauern als geplant.

Abschließend bleibt zu sagen, dass man immer am Ball bleiben muss. Eine einmal optimierte Website sollte regelmäßig überprüft und aktualisiert werden.

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